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Kunst

Venedig – 57. Kunstbiennale 2017 - 13. Mai bis 26. November 2017

 

Die Biennale di Venezia zählt international zu den wichtigsten Kunstausstellungen. Seit dem Jahre 1895 zieht die bedeutendste Großausstellung für Gegenwartskunst alle zwei Jahre Künstler, Galeristen und Kunstinteressierte aus aller Welt in das Ausstellungsgelände der Giardini mit 28 nationalen Kunstpavillons sowie ins Arsenale, einem faszinierenden Gelände ehemaliger Schiffswerften mit imposanten Hallen aus dem 16. Jahrhundert.

Der Fokus der 57. Biennale Venedig liegt mehr auf den Künstlern als auf Themen: „Viva Arte Viva“ als Statement und Aus- und Aufruf zu verstehen, rückt den Künstler wieder in den Mittelpunkt und soll eine mit Künstlern, durch die Künstler und für die Künstler entworfene Schau werden. Die Französin Christine Macel, seit 2000 Chefkuratorin am Centre Pompidou in Paris, bringt als Chefin zweier Pavillons bereits Venedig-Erfahrung mit und übernimmt nach Bice Curiger (2011) nun als zweite Frau die prestigeträchtige Leitung dieser „Mutter aller Biennalen. Die Führung durch die Ausstellung bietet mit einer sorgfältigen Auswahl aus den insgesamt rund 140 AusstellerInnen. Gelegenheit, verschiedenste Ideen und Konzepte internationaler Kunstschaffender auf sich wirken zu lassen.

Die Pavillons in den Giardini

Die einst auf Befehl von Napoleon errichtete Parkanlage wird während der Biennale wieder zum Themenpark der Kunst. Hier steht der Hautpavillon mit der Ausstellung der Kuratorin; in 28 nationalen Pavillons, die ihrerseits architektonische Sehenswürdigkeiten sind, sind beim „Schaulaufen der Nationen“ die je eigenen künstlerischen Statements zu sehen. Den österreichischen Hoffmann-Pavillon bespielen mit den österreichischen Staatspreisträgern Brigitte Kowanz und Erwin Wurm zwei international überaus erfolgreiche Künstler mit autonomen Positionen.

Die Ausstellung im Arsenale

Auf 25.000 m² Hallenfläche der ehemaligen Schiffswerften präsentieren sich zahlreiche internationale KünstlerInnen mit ihren raumgreifenden Installationen und großen Objekten in imposantem Ambiente. Die mehr als 300 Meter lange „Corderie“, die ehemaligen Seilerei im Arsenale wird von der Kuratorin als multimediales Museum gestaltet; die zahlreichen weiteren Hallen und Werftanlagen bieten den Schauplatz für die verschiedensten nationalen und individuellen künstlerischen Positionen.

Die Österreich Beiträge

Ein Rückblick auf die bisherigen Teilnahmen österreichischer KünstlerInnen veranschaulicht die Bandbreite der dort ausgestellten Positionen. Das Spektrum der österreichischen Beiträge reicht von Gustav Klimt, Egon Schiele, Oskar Kokoschka zu den vielfältigen Positionen der zeitgenössischen Kunst, zu Maria Lassnig, Bruno Gironcoli, Arnulf Rainer, VALIE EXPORT, Franz West, Herbert Brandl, Mathias Poledna, Markus Schinwald, Dorit Margreiter, Walter Pichler, Elke Krystufek, Heimo Zobernig - um nur einige zu nennen. Sie alle haben im österreichischen Pavillon ihre Arbeiten ausgestellt und das Kunstland Osterreich erfolgreich vertreten. Auch im Bereich Architektur wurden maßgebliche Projekte umgesetzt, 1991 nahm Österreich erstmals unter dem Kurator Hans Hollein mit 13 österreichischen Positionen teil. Innovation, gegenseitiger Austausch und die Öffnung hin zum Experimentellen ermöglichten Inspiration und Weiterentwicklung.

credits | La Biennale die Venezia

REDAKTION / GRAFIK / ERICH ANGERMANN

 
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