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stay BUGS stay

Kunst gegen das Insektensterben

 

Die SchülerInnen der 2A vom BG Porcia in Spittal an der Drau haben sich ein Jahr lang mit dem Thema Umwelt beschäftigt. Im Bildnerischen Gestalten und in Werken diente uns Plastik als Material, Werkzeug und Inspiration.

Wir HABEN HINGESCHAUT, haben uns mit der Verschmutzung unserer Meere durch Plastik beschäftigt und haben uns auch mit dem „Verschwinden“ von verschiedensten Arten auseinandergesetzt.

Als der Künstler Edgar Honetschläger, Gründer von „go BUGS go“, einen Aufruf zur Produktion eines Trickfilms zum Thema Insekten tätigte, wurden wir auch hier aktiv und luden Hans Rauter vom Kärntner Medienzentrum ein, uns dabei behilflich zu sein. Unser Produkt nennt sich: stay BUGS stay

Michaela Gansger (BG Porcia)

 


				

 


Wie man Insektenvielfalt fördern kann

 

Wer einen insektenfreundlichen Garten schaffen will, sollte wilde Ecken schaffen und kahle Stellen im Boden nicht gleich besähen. Vielen Bienenarten dienen diese Stellen als Nistplatz, nur 15 bis 20 Prozent nutzen ein Bienenhotel. Zudem sei es besser Grünflächen über das Jahr verteilt zu mähen, anstatt alle gleichzeitig. Denn im Frühling legen viele Insekten ihre Eier in Stängel, schneidet man sie ab, können sie sich nicht entwickeln. Im Winter sei es daher wichtig für die Insekten abgeblühte Blumen und Stängel stehen zu lassen.

Auch wer einen eigenen Balkon hat, kann etwas zur Insektenvielfalt beitragen. Am besten sei es verschiedene Pflanzenarten am Balkon zu haben, von denen manche im Frühling, andere im Sommer und Herbst blühen. So gäbe es über das ganze Jahr verteilt ein Nektarangebot. Glockenblumen, Disteln und Feldmannstreu seien besonders beliebt unter den Insekten.

Quelle: wien.orf.at