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Welttag des Buches

Das Lesen feiern mit dem Welttag des Buches

 

Lesen ist etwas wunderbares und eines der ältesten Medien der Welt. Der 23. April steht bereits seit 1995 ganz im Zeichen des Buches und des Lesens, denn seitdem ist dieser Tag weltweit als Weltbuchtag oder Welttag des Buches und des Urheberrechts bekannt. Gründe und Anlässe, das Buch und das Lesen mit einem eigenen kuriosen Feier- und Aktionstag zu feiern, gibt es wahrlich genug. Damit die schulische Leseförderung funktioniert, sind die Aktionen rund um den Welttag des Buches von besonderer Bedeutung. So soll den Kindern und Jugendlichen vor allem die Freude am Lesen und an Büchern vermittelt werden.

Das Lesen von Büchern ist ein wichtiger Bestandteil unserer lebendigen Schriftkultur und Wissensvermittlung. Ohne das sogenannte Copyright ist es aber schwer aufrecht zu erhalten und genau auf diese Verbindung zielt der Weltbuchtag und die damit verbundenen weltweiten Aktionen ab. Zusammengefasst geht es darum, das Medium Buch, egal ob in gedruckter oder digitaler Form, als ein zentrales und unverzichtbares Instrument zur Bewahrung und Verbreitung von Wissen zu fördern.

 

Im November 1995 erklärte die UNESCO auf Antrag des spanischen Staates den 23. April zum Welttag des Buches und des Urheberrechts. In einem Statement von Milagros des Corral, dem zuständigen Direktor der UNESCO, heißt es:

„Lesen bedeutet einen interaktiven Dialog mit dem vom Autor eines Textes geschaffenen virtuellen Universum aufnehmen: einem Universum intellektueller Beschreibungen, das sich jeweils unterscheidet, abhängig von der Phantasie jedes einzelnen Lesers.“ „Es gibt Bücher zu allen Themen, für jedes Publikum und zu allen Zeiten. Aber wir müssen sicherstellen, daß Bücher für jeden und überall zugänglich sind.“

 

 

 

 

Die UNESCO möchte mit dem Welttag des Buches und den damit verbundenen weltweiten Aktivitäten Buch und Lesen fördern.

Seinen Ursprung hat der Feiertag für das Buch in einer katalanischen Tradition, wonach sich die Menschen zum Namenstag des Volksheiligen Sant Jordi (Sankt Georg) Rosen schenken. Seit den zwanziger Jahren werden auf Initiative der Büchergilde von Barcelona auch Bücher verschenkt. Der 23. April ist besonders in Barcelona, der Hauptstadt Kataloniens, ein Kulturereignis mit Volksfestcharakter, bei dem Verkaufsstände auf den Straßen aufgebaut sowie Lese- und Bücherfeste organisiert werden.

Der 23. April ist darüber hinaus dem Gedenken an Miguel de Cervantes, William Shakespeare und dem bedeutendsten spanischen Renaissancedichter Inca Garcilaso de la Vega gewidmet. Cervantes starb am 23. April 1616 in Madrid, Shakespeare am selben Tag in Stratford-upon-Avon.

 

 

Book Day in England –
Wie ein zweiter Karneval

In anderen Ländern, zum Beispiel am Book Day in England, verkleiden sich sogar alle Lehrkräfte und SchülerInnen an diesem Tag, um sich in ihre Lieblingsfiguren zu verwandeln. Der Tag wird zum großen Event.

Und auch in Österreich nehmen zahlreiche Schulen, Bibliotheken und Verlage den Welttag als Anlass, um auf den gesellschaftlichen Wert des Buches und des Lesens hinzuweisen. Der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels veröffentlicht anlässlich des Welttages jährlich eine Anthologie. Die diesjährige Anthologie „Anfänge – Neue Österreichische Literatur“, versammelt die ersten zehn Seiten der jüngst erschienenen Bücher österreichischer AutorInnen.