Aktuelles

It´s a plastic world – ersticken wir am Plastikmüll?

Im Magen von Meerestieren, im Eis der Antarktis, in den tiefsten Gräben der Meere, an den Stränden unbewohnter Inseln, in unserem Körper: Plastikteilchen finden sich überall. Die Abfälle stellen ein schwerwiegendes Problem dar. Doch wie gelangt der Plastikmüll in die Umwelt, welchen Schaden kann er anrichten – und was lässt sich dagegen tun?

Jährlich werden ca. 300 Millionen Tonnen Kunststoff hergestellt, von denen zwischen 4,8 und 12,7 Millionen Tonnen jährlich im Meer landen. Dort zerfällt er in immer kleinere Bestandteile und stellt eine große Gefahr für Menschen und Tiere dar. Obwohl bereits heute riesige Müllstrudel im Meer schwimmen, schreitet das Umdenken der Konsumenten nur langsam voran. Umso wichtiger ist es, dass sich bereits Jugendliche kritisch mit dem Thema auseinandersetzen.

Unser Thema-Spezial gibt Tipps und Infos zur Müllvermeidung und -trennung.

Redaktion | Grafik | Erich Angermann


Plastik im Meer - Schlaumal

Galileo | Der Strand aus Plastik auf Hawaii

Image credit: Oliver Lüde/Museum für Gestaltung, Zürich

 

 

Impulsfilme zum Thema im Medienverleih


 

Geht es auch ohne Plastik, Strom und Sonne?


Mediennummer 5500217

 

Ist es Joey überhaupt möglich, einen ganz normalen Einkauf zu tätigen, ohne dass Plastik in ihrem Einkaufswagen landet? Das Moderatoren Duo macht die Erfahrung, dass es eine Welt ohne Plastik kaum gibt. Unser tägliches Leben wird durch Plastik bestimmt: vom Smartphone, den Schuhen bis hin zur Softdrinkflasche und auch dem Fernseher. Das große Problem des Plastikmülls ist die schlechte Recyclingfähigkeit. Plastik hat als Müll eine extrem lange Lebensdauer und ist insbesondere in Länder ohne funktionierendes Recycling ein nicht gelöstes Umweltproblem.

Fero und Grit machen im Selbstversuch die Erfahrung, dass es uns – verwöhnten – Konsummenschen zwar möglich ist, ohne Strom, ohne Plastik, gar ohne Sonne und auch ohne Lügen auszukommen. Was jedoch möglich ist, ist nicht auch realistisch. Die Einschränkungen im Alltag sind gewaltig und der Mensch als Gewohnheitstier und Mitläufer bei allen technischen Neuheiten, ist kaum in der Lage allen Annehmlichkeiten im Alltag zu widerstehen. Selbst einen Tag mal nicht lügen, fällt extrem schwer. Ein Student macht die Erfahrung, dass mit der vollen Wahrheit doch jede Freundschaft, Liebesbeziehung und selbst das Studium auf sehr tönernen Füßen steht und die von uns allen gern und effizient verwendete Notlüge das Leben wesentlich einfacher und gestaltet.

Müllvermeidung - Was kann man tun?


Mediennummer 5500261

In dieser Ausgabe von „Schau dich schlau!“ erfahren Sie alles, was man über Müll wissen muss. Jeder Deutsche hinterlässt jedes Jahr fast eine halbe Tonne Abfall. Wie kann man diesen gewaltigen Müllberg reduzieren? Die Wissensreporter Joey Grit Winkler und Fero Andersen wagen das spannende Experiment und wollen 24 Stunden lang keinen Müll produzieren. Joey Grit Winkler und Fero Andersen wagen ein radikales Experiment und treten in einen Müllvermeidungs-Wettstreit. Sie wollen 24 Stunden lang keinen Müll produzieren. Schnell stellt sich die Frage: Was können die beiden eigentlich noch essen? Wo können sie einkaufen? Und wie vermeiden sie es, mit Werbeprospekten und Verpackungsmaterial überschwemmt zu werden? Das Experiment zeigt, welchen Abfall wir tagtäglich produzieren und mit welchen Tricks wir unseren persönlichen Müllberg schrumpfen lassen können. In dieser Folge „Schau dich schlau!“ bekommen die Zuschauer außerdem Antworten auf folgende spannende Fragen: Lohnt es sich, Flaschen nach Farben zu trennen? Landet unser sorgfältig getrennter Müll am Ende doch in der Müllverbrennungsanlage? Welche Trendsportart verbirgt sich hinter dem Begriff „Dumpster Diving“, und wie kann man aus dem Datenmüll auf zerkratzten CDs und magnetisierten Festplatten wieder die ursprünglichen Informationen zurückgewinnen?