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Advent-Brauchtum

Aus unserem Schülerradio-Archiv: Radiosendung über das Nikolaus- und Krampusbrauchtum im oberen Mölltal

AUDIO

Gelebtes Brauchtum wird im oberen Mölltal großgeschrieben. Die Nationalparkhauptschule Winklern hat das Brauchtum vom "Nikolo und Partl" in überzeugender Art und Weise mit ihrer Radiosendung eingefangen. „Die schwarze Maske darf nur der Oberpartl tragen!", verrät Liselotte Podesser, Projekleiterin an der HS Winklern, "die Kinder und Erwachsenen freuen sich gleichermaßen, wenn Anfang Dezember Nikolaus und Partl wieder ihre Runden drehen."

Herkunft des Brauches
Der Krampus-Brauch stammt aus dem Heidnischen. Nach der Christianisierung übernahm der Heilige Nikolaus die Rolle des „Guten“, der bestrafende Krampus wurde ihm als das „Böse“ unterstellt. Die Krampusse haben in der Brauchtumspflege einen wesentlich höheren Stellenwert als der Nikolaus.

Herkunft der Begriffes „Krampus“
Der Name „Krampus“ kommt wahrscheinlich vom griechischen „krampos“ (vertrocknet/ausgedörrt). Zur Zeit der Monarchie wurden nämlich Krampusse aus Dörrpflaumen von griechischen Dienst- und Kindermädchen nach Wien mitgebracht.

Krampusse haben verschiedene regionale Bezeichnungen: bei uns im Mölltal heißen sie zum Beispiel "Partl". Das Wort dürfte vom Wort " Bart " abgeleitet sein, denn alle tragen ein zotteliges Fellgewand. Sie verbergen ihr Gesicht hinter geschnitzten Holzmasken. Ein weiteres wichtiges Attribut sind die umgeschnallte Kuhglocken.

Echte Mölltaler Partlmasken bestehen aus braun gebeiztem Zirbenholz, stellen eine tierische Fratze dar, haben Hörner, eine lange heraushängende Zunge und sind in den Farben Schwarz, Rot und Weiß gehalten.

LISELOTTE PODESSER

GRAFIK / ERICH ANGERMANN

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