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Gegen Hass im Netz

„No hate speech“ - Gemeinsam mit jungen Menschen gegen Hassreden/Hasspostings auftreten

Die 2013 vom Europarat initiierte Jugend-Kampagne „No Hate Speech Movement“ hat es sich zum Ziel gesetzt, Hassreden/Hasspostings im Internet zu bekämpfen und junge Menschen dabei zu unterstützen, sich online wie offline für ein respektvolles Miteinander einzusetzen. Sie weist auf die Gefahren von Hassreden für die Demokratie und für den einzelnen Menschen hin und zeigt Möglichkeiten im Umgang mit Hassreden im Netz auf.

„Hassreden im Netz sind kein Kavaliersdelikt. Im schlimmsten Fall können sie einen Menschen in den Suizid treiben. Wir müssen alles tun, damit junge Menschen einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet lernen und wir wollen sie bestärken, sich gegen Diskriminierung zur Wehr zu setzen und sich für Menschenrechte zu engagieren“, betont Familienministerin Karmasin und weiter „hier muss noch einiges an Bewusstseinsbildung geleistet werden, deshalb startete das BMFJ einen Social Media Videowettbewerb zu #nohatespeech“.

An europaweiten Aktionstagen wird das Thema ins Bewusstsein gebracht, auf der „No Hate Speech“ Website können Hassreden registriert werden und es werden Werkzeuge vorgestellt, wie sie bekämpft werden können. Durch gezielte Workshops sollen Vorurteile abgebaut und die Akzeptanz gegenüber Hassreden gesenkt werden. Methoden und Lehrmaterial dafür finden sich in den im Rahmen der „No Hate Speech“ Initiative entwickelten „Bookmarks“. Mit Unterstützung des BMFJ wurden die bookmarks nun auch auf Deutsch übersetzt.

:: Download bookmarks



Hate Speech ist ...

Hate Speech ist, wenn man Worte und Bilder als Waffe einsetzt, bewusst, gezielt und voll auf die Zwölf. Wenn Menschen abgewertet, angegriffen oder wenn gegen sie zu Hass oder Gewalt aufgerufen wird, dann nennt man es Hate Speech. Oft sind es rassistische, antisemitische oder sexistische Kommentare, die bestimmte Menschen oder Gruppen als Zielscheibe haben.

Die Online-Hetze richtet sich im Moment insbesondere gegen Frauen, geflüchtete Menschen, Sinti*ze und Rom*nija, Menschen mit Behinderungen oder Homo- und Transpersonen. In der Zukunft sind es vielleicht Dän*innen, weiße Männer oder Facebook-User*innen.

Definitionen von Hate Speech

Es gibt keine einheitliche Definition von Hate Speech, weder in Deutschland noch international. Im Gesetzbuch wird Hate Speech (noch) nicht spezifisch erwähnt – verurteilt werden Beleidigungen oder Volksverhetzung. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass online haten erlaubt ist..., falls jemand auf die Idee käme.

credits : BMFJ

REDAKTION / GRAFIK / ERICH ANGERMANN

Buchtipp
Ingrid Brodnig: „Hass im Netz – Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können“

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